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Lebenshilfe
Auch ich biete wie die meisten anderen philosophischen Praxen eine philosophische Lebensberatung als Lebenshilfe an.
Im Gegensatz zu niedergelassenen philosophischen Praktikern berate ich vorwiegend online und in schriftlicher Form per Email
(wenn nötig greife ich auf andere Kommunikationsmittel (Chat usw.) zurück, in Ausnahmefällen können Sie mich persönlich treffen).
Meine Praxis ist als Alternative für Menschen gedacht, die niedergelassene Praxen entweder nicht besuchen können oder wollen.
Ich beantworte jede Anfrage so schnell wie möglich, spätestens am folgenden Werktag (Abwesenheit gebe ich rechtzeitig bekannt).
Die Vorteile der Schriftlichkeit der Beratung liegen auf der Hand:
- Sie sind nicht an Zeit und Ort gebunden, sondern können sich äußern, wenn Sie selbst es wollen.
- Sie können solange nachdenken, wie Sie wollen - niemand drängt Sie.
- Sie können sich mit schwierigen Formulierungen soviel Zeit nehmen, wie Sie brauchen.
- Haben Sie etwas vergessen mitzuteilen, schreiben Sie einfach eine weitere Email - Sie brauchen keinen Termin!
- Die schriftliche Form zwingt zu klarerem Denken und bietet eine Distanzierung vom Problem, womit ein erster Schritt getan ist.
- Sie können jederzeit wieder abrufen, was geschrieben wurde.
Auch die geringen Kosten sind ein Vorteil: Ich berechne lediglich 40 Euro für mindestens 10 ausführliche Emails
wobei selbstverständlich nur Beratungsmails mitgezählt werden, rein organisatorische Mails sind kostenlos.
Die Anzahl von 10 Emails wird in der Regel überschritten, was normalerweise ohne zusätzliche Kosten geschieht.
Lediglich wenn die Zahl der Emails erheblich über 10 liegt, also etwa bei 14 oder 15, fordere ich eine Nachzahlung.
Was ist "philosophische Lebensberatung"?
Was können wir tun, damit es uns gut geht? Was können wir tun, damit wir uns wohl fühlen?
Wo setzen wir an, wenn es uns besser gehen soll? Woran sollen wir arbeiten, wenn wir uns besser fühlen wollen?
Bei solchen Fragen sind Sie selbst und bin ich selbst als Individuum gefordert.
Eine allgemeine Antwort kann es ebensowenig geben wie die Frage allgemein ist, sondern im Gegenteil höchstpersönlich.
Existenzielle Fragen verlangen nach individuellen Antworten, die zum Beispiel theologische Seelsorger häufig nicht geben können.
Auch viele Psychologen sind mit diesem Problem überfordert, weil sie zwar wissen, wie man Symptome diagnostiziert und therapiert,
aber nicht in der Lage sind, individuelle Lösungen anzubieten. Denn auch Psychologen handeln nach einer Methode, also nach einem mehr oder weniger standardisierten Verfahren.
In der Philosophischen Praxis nun muss jede Methode, die bei existenziellen Fragen auf den Menschen angewendet wird,
erst beweisen, dass sie die angemessene Methode gerade für diesen einen Menschen als Individuum ist.
Mit welcher Methode ich mein Leben prüfe, hängt in der Philosophischen Praxis also entscheidend davon ab,
was für ein Mensch ich selbst bin, wie ich mich selbst sehe und warum ich mich gerade so sehe.
Kurz gesagt: Psychologie normalisiert, philosophische Praxis individualisiert.
Und: Individualisieren - das kann ein Philosoph besser als andere, weil er im Idealfall gelernt hat,
andere als die eigenen Gedankengänge zu verstehen, nicht bloß zu erklären.
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www.phidi.de // Email: miller(at)phidi.de
( Bitte ersetzen Sie das (at) durch das Zeichen @ ! ) |
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